Wegweiser 1. Jahr

WS 2007/2008 und SS 2008



Amerikanisches Kino


  • In den 1920er Jahren war Hollywood stark beeinflusst von deutschem Film
  • Hollywood hat damals viele deutschsprachige Filmemacher geholt, z.B. Sternberg, Lubitsch, Stroheim, Murnau

Spielfilme:


Italienisches Kino


Spielfilme:


Deutsches Kino


Spielfilme:

Dokumentarfilme:


Sowjetisches Kino


  • Immer Spagat zwischen künstlerischen Anspruch und Pflichterfüllung im Sinne des Sowjetregimes
  • Immer politische Repressionen und staatliche Intervention
  • Sowjetunion als Agrarland, Traktor als zentrales Element/als Lösung aller Probleme

Spielfilme:


Französisches Kino


  • England war nie ein großes/bedeutendes Filmland: wenig Innovation, aber hohe technische Qualität
  • Frankreich durchgängig hohe Qualität, interessante Werke, großer Einfluss
  • In französischer Filmgeschichte Tradition der Reflektion über das Filmemachen
  • Sehr früh auch Making ofs, damals noch zu Dokumentationszwecken, heute eher Marketing

Spielfilme:


Japanisches Kino


Spielfilme:


Allgemeines


Grundfrage: Was ist das Filmische am Film?
  • Entwicklung der Montage insbesondere in der Sowjetunion
  • Entwicklung der Kameraarbeit insbesondere in Deutschland

Internationale Vermarktung
  • Bei Stummfilm einfach Austausch der Zwischentitel, bei Tonfilm schwieriger
  • Bei internationalen Produktionen wurden für jedes Land die jeweiligen Schauspieler in Szene gesetzt; so entstanden teilweise ganz andere Filme
  • Zunächst spielte der deutsche Schauspieler die Szene, im Anschluss dann der französische die gleiche Szene nocheinmal
  • Parallel zum Schauspielerwechsel wurden auch oft Experimente mit der Kamera betrieben, teilweise anderer Schnitt, Licht, Effekte
  • Vor allem bei Murnaus Filmen für den deutschen Markt ist eine größere Experimentierfreudigkeit mit der Kamera zu erkennen, z.B. Unschärfespiele
  • Beim Dreh wurden verschiedene Kameras eingesetzt, zum Teil drei verschiedene (für dt., franz. u. amerik. Version), wobei versucht wurde, die beste Version für den jeweils heimischen Markt zu verwenden
  • Versionen weichen teilweise erheblich voneinander ab

Einführung des Tonfilms
  • Dramatischer Einschnitt in der Filmgeschichte
  • Vom Filmischen her wie ein Rückschritt: Fokus auf Ton als neue, einzige Attraktion für Zuschauer; die Errungenschaften des Stummfilms in Bezug auf die Qualität der Bildgestaltung gehen teilweise verloren
  • Viele der großen Regisseure sind außerordentlich bemüht gewesen, die Errungenschaften des Stummfilms in den Tonfilm herüberzuretten
  • Schwierig für vorherige Stummfilmschauspieler: Akzente

Neue Fragen für den Tonfilm:
  • Dialoge: wieviel? welche Inhalte?
  • Musik
  • Soundeffekte

Technische Schwierigkeiten beim frühen Tonfilm:
  • Große Mikrofone, nicht im Bild zu verstecken
  • Nicht gerichtete Mikrofone, man hörte die ganze Umgebung
  • Laute Kameras wurden zur Geräuschdämmung in große Kästen eingebaut
  • Einschränkung der Beweglichkeit/Schwenkbarkeit
  • Synchronität von Bild und Ton enorm schwierig
  • Am Anfang keine Tonmischung möglich, daher z.B. Musiker direkt am Set