Danke an alle, die mir schon Material zugeschickt haben!

Das Material betrifft zwar die Filme, die erst nach der Klausur dran kommen, aber der Vollständigkeit halber setze ich jetzt schon mal alles rein. Wenn jemand das aufbereiten möchte (einzelne Wiki-Seiten für jeden Film), immer gerne!


Die erste Datei folgenden Inhalt:

Louis Trenker: „Der verlorene Sohn“ (1934)
Kenji Mizoguchi: „Ugetsu Monogatari“ (1953)
Akiro Kurosawa: „Die Sieben Samurai“ (1954)
Yasujiro Ozu: „Soshun“ (1956 – dt.: „Früher Frühling“)
Hiroshi Teshigahara: „Die Frau in den Dünen“/ „Suna no onna“ (1964)
Charles Laughton: „The Night of the Hunter“ (1955)
Max Ophüls: „Le Plaisir“ (1952)
Luchino Visconti: „Ossessione“ (1942)
Rossellini: „Rom die offene Stadt“ (1945)
Rossellini: „Germania anno Zero“ (1947)
Vittorio de Sica: „Fahrraddiebe“ (1948)
Orson Welles: „Citizen Kane“ (1941)
Orson Welles: „Othello“ (1952)
Sergei Mikhailovich Eisenstein: „Ivan der Schreckliche“ (1945)
Jean-Luc Godard: „Vivre sa vie“ (1962)
Alain Resnais: „Hiroshima mon amour“ (1959)
Robert Bresson: „Mouchette“ (1966)
Pier Paolo Pasolini: „Uccellacci e uccellini“ (1966, dt.: „Große Vögel, kleine Vögel“)
Michelangelo Antonioni: „l’Eclisse“ (1962)
Federico Fellini: „Otto e mezzo“ (1963)
Bernardo Bertolucci: „Il Conformista“ (1970 – dt.: „Der Anpasser“)
Andrej Tarkowski: „Stalker“ (1979)
Miklos Jancso: „Die Rote & die Weisse“ (1967)
Wim Wenders: „Der Stand der Dinge“ (1982)
Brother Quay: „Institute Benjamenta“ (1995)
Brüder Taviani: „Padre Padrone“ (1977)
Wong Kar-wai: „Days of Being Wild“ (1991)
Yasujiro Ozu: „Früher Frühling“/„Soshun“ (1956)
Hiroshi Teshigahara: „Die Frau in den Dünen“/ „Suna no onna“ (1964)
Luchino Visconti: „Ossessione“ (1942)
Orson Welles: „Citizen Kane“ (1941)
Alain Resnais: „Hiroshima mon amour“ (1959)
Robert Bresson: „Mouchette“ (1966)



Und so fängt das PDF-Dokument an:


X Ugetsu: „7 Samurai“
X Soshun: „Früher Frühling“
X Hiroshi Teshigahara: „Die Frau in den Dünen“
X „Night of the Hunter“
X „Le Plaisir“
X „Mouchette“
X „l’année dernière à Marien“
X Godard: „Vivre sa vie“
O Godard: „Nouvelle Vague“
X Antonioni: „l’Eclisse“
X Fellini: „Otto e mezzo“
X Pasolini: „Ucccellacci e uccellini“
X Betrolucci: „Il Conformista“
X Tarkowski: „Stalker“
O Bergmann: „Das Schweigen“
X Jancso: „Die Rote & die Weisse“
O Angelopolous: „Die Wanderschauspieler“
X Wenders: „Der Stand der Dinge“
X Quay: „Institute Benjamenta“



• Rosselini („Rom die offene Stadt“)
o Filme so billig wie möglich
o Ökonomisches Drehen
  • Reale Schauplätze
  • Kein Studio
  • Laiendarsteller
o Ohne Drehbuch, setzt seine Ideen um, nicht die der Geldgeber
o Zeigt reales Leben im Film – Spielfilm und Dokumentarfilm gehen ineinander
über
o Vorher waren Filme anders
• Hollywood bringt den Film hauptsächlich technisch voran
• Kino in Europa wird sehr selten von den Geldgebern kontrolliert -> geht aus den
Ruinen des zweiten Weltkriegs hervor
• Vor 1945: Filmemacher beeinflussen sich indirekt („Ach, das könnte ich auch einmal
so machen“)
• Nach 1945: bewusstes Zitieren anderer Filme (Klassiker). Im japanischen Kino ist dies
von Beginn an so, es herrscht ein bewusstes Beobachten und Imitieren des
europäischen Kinos
• Neorealismus: in Italien anfangs alle Regisseure. Diese verteilen sich aber in alle
möglichen Richtungen:
o Fellini („Otto e mezzo“) kippt vom Neorealismus zum Traumhaften
o De Sica („Fahrraddiebe“) -> billiges Komödienkino
o Antonioni („l’Eclisse“) -> bürgerlicher Film (Trend zur eigenen Herkunft)
o Visconti („Ossessione“) -> Aristokratenfilme (auch eigene Herkunft)
o Pasolini („Große Vögel – kleine Vögel“) machte in den 50/60ern – im
Gegensatz zu allen anderen - wieder Filme im Stil des Neorealismus
• Bertolucci („Il Conformista“): szenische Auflösung, Katrierung, Licht -> brilliant
• Nouvelle Vaque in Frankreich
o Godard: in jedem Film gibt es etwas Neues
• Bergmann („Das Schweigen“)
o Ausgeprägter Drehbuchstil (vgl. Kurasawa)
o Prägte auch das Theater
o Menschen gehen mit unglaublicher Energie aufeinander los
o Filme mit wenig Geld, aber großem Publikumserfolge
o Aus Schweden
o Außer Tragödien (!!!) auch Komödien
o Vorliebe für Großaufnahmen (Zufahrten auf Großaufnahmen)
o Intensive Arbeit mit Schauspielern -> hohe schauspielerische Qualität der
Filme
o Verwendete immer wieder Darsteller aus einer Gruppe von ca. acht
Schauspielern (ähnlich eines Ensembles). Trotzdem hatte er die Strategie
Typecasting zu vermeiden – die Schauspieler durften unterschiedliche Arten
von Rollen spielen.
o Gottsuche/Kampf mit Gott
o „Das Schweigen“
o Übersinnliches wird desillusioniert
• Tarkowski („Stalker“)
o Religion
o Filme über Überirdisches/Irdisches
o Andocken des Irdischen an das Überirdische
o Gottsuche (lernte von Bergmann)
o Übersinnliches bleibt Übersinnlich
o Plansequenzen: Spannung zwischen Filmzeit und Realzeit -> Einfluss auf
Angelopolus und Jancso)
• Jancso („Die Rote & die Weisse“)
o Was passiert, wer agiert/reagiert, wieso passiert das
o Extreme Plansequenzen
• Angelopolus („Die Wanderschauspieler“)
o Politische Erzählung, Individuen werden sofort mit der politischen Lage
verknüpft
o Extreme Plansequenzen
o Manipulation der Zeit während der Plansequenz (Zeit springt um Tage/Jahre)
o Fantasien, traumähnliche Sequenzen erzählen politische Meinungen
• Japanisches Kino
o Mix aus eigener Tradition und westlichen Einflüssen
o Wirkt westlich, ist aber speziell
o Keine Konzentration auf Geschichten über Individuen
o Kurosawa („Die sieben Samurai“)
! Extrem hohes Wissen über westliche Literatur/Filmgeschichte und das
asiatische Theater
! Exzellenter Cutter/Drehbuchautor
! Ca. 30 Filme
! Erstmals „Weltkino“
! Von John Ford beeinflusst
o Ozu („Früher Frühling“)
! Langweilig/sperrig -> aber nicht für Japaner
! 90°/180°-Einstellungen
! kleinbürgerliche Szenen
o Mizoguchi („Ugetsu Monogatari“)
! Virtuose des Kinos
! Kern seiner filmischen Welt: das Leiden der Frau
o Teshigahara („Die Frau in den Dünen“)
! Spannende Tonspur
! Musik greift in die Handlung ein
! Fließender Übergang zwischen Ton und Musik