20_Potomok chingus-khana/Sturm über Asien (Weswelod Pudowkin, 1928)


20_Potomok_cov.jpg





07.04.06 – Potomok chingus-khana/Sturm über Asien (Weswelod Pudowkin, 1928)
Der Blutzoll war unter Filmemachern im stalinistischen Terror sehr gering (im Gegensatz zu den Großgrundbesitzern?), weil Filme für Propaganda-Zwecke gebraucht wurden.

DIE LETZTEN TAGE VON SANKT PETERSBURG (1927) von Pudowkin
Bildmetaphern – durch Kartierung des Bildes z.B. Köpfe abgeschnitten -> nur der Körper ist zu sehen.
oder das "Kochen der Arbeiter vor Wut" mit Nebel und Maschinen
Börse und Krieg – der Zusammenhang dieser beiden Themen wird durch Montage veranschaulicht.
Stadtimpressionen – inspiriert von der russischen Fotographie wählte P. ungewöhnliche Bildausschnitte
Bildkompositionen –

STURM ÜBER ASIEN (1929)
Exotismen –
Irrtümlich erschossen – hier wurde ein privates Schicksal mit einem größeren Verknüpft (in diesem Fall der Kolonialismus)
Landschaft und Handlung – Pudowkin verwendete Westernelemente (Reiter kommen,...)
Aktion und Tableau –
Finale – Die Revolution wurde mit einem Sturm gleichgesetzt (Metapher)

DESERTEUR (1933) Übergang zum Tonfilm
Stille und Ton – wenn niemand sprach herrschte Stille
Ton-/Bild- Experiment – zum Teil Einzelbildschnitte /dokumentarisch/ rhythmisch
Der Polizist als Dirigent – Er lenkt die Autos im Rhythmus der Musik/ unterbrochen durch harte Schnitte
  • Choreographie > Ironie
Der Selbstmord –
Eine Vision – Unschärfen /Dunkel – Hell / Eine Frau singt ein Kampflied und durch die Auflösung wird klar,
dass es sich um die Nachbarin handelt