La chute de la maison Usher (Jean Epstein, 1927)


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(in diesem File ist auch das Handout zu Usher)


16_La chute de la maison Usher (Ean Epstein, 1927) – Epstein fand heraus, dass im Film die Zeit variabel ist. Der Film arbeitet in der Gegenwart, kann die Präsens aber manipulieren (dehnen, verlangsamen, beschleunigen)

Zum Film „Usher“: Durch den Wind, der die Wände (Tücher) im Haus bewegt, bekommt das Haus selbst etwas lebendiges. Die Unschärfen werden als Stilmittel bei Erinnerung / Ohnmacht verwendet. Szenische Auflösung: Figuren werden durch ihre Gegenstände eingeführt bzw. vorgestellt. Es werden ungewöhnliche Perspektiven und Kamerafahrten verwendet.
Bei Epstein war bedeutend, daß die Schauspieler wesentlich schneller spielen mussten, als normal, damit die Zeitlupe auf den ersten Blick nicht sichtbar ist
Er verwendete 60-70% Zeitlupe in diesem Film
-> er spielte mit der Manipulation der Zeit gegenüber der Realität
(die es in allen künstlerischen Bereichen gibt) nur kann Film Zeit dehnen oder verkürzen
Film kann aber auch nur und ausschließlich die Gegenwart zeigen (selbst in Rückblenden -> Gegenwart der Rückblende)

Gleichstellung von Mensch und Objekt: sowohl räumlich (verloren im Raum), als auch zeitlich (durch Bewegungen/Zeitlupe)
Animismus-> Alle sind Protagonisten.

Unschärfen werden auch durch Doppelbelichtungen hergestellt

Bei der Szenischen Auflösung bestehen die Raum-Personenbeziehungen innerhalb der Raumkonstruktion NICHT über Blickkontakte

Kompletter Film:
http://video.google.com/videoplay?docid=-6516961928378286770