05 Das Kabinett des Dr. Caligari (Robert Wiene, 1919)


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24.11.05
Exaltiertheit im Spiel, koreographisch- passt zum Bühnenbild.
Direkt ins Bild eingebaute, malerische Zwischentitel und Einblendungen.
Masken / Gesichter wie Gemälde -> z.B. Stränen ins Haar, „Schatten“ unter die Augen gemalt
Neue Caches, ungewöhnliche Formate (Blitzförmiger Cache)
Expressionistisches Licht, war in den USA verboten bzw. nur in Horrorfilmen erlaubt.
Dieses radikale Konzept wurde durch den damals vorherrschenden Expressionismus entwickelt.

10_Ballet mechanique (Fernand Leger, 1924) – Mechanisierung von Gegenständen / Personen.
Fernand Leger war eigentlich Maler.
Viele Wiederholungen.
Zusammenhanglose Bewegungen von fast allem -> Puppenhafte Menschen/Mechanisierung des Alltags.
La coquille et le clergyman (Germaine Dulac, 1926) – Liebesgeschichte aus der Sicht einer Frau
Experimentalfilme: Freie Montagen („Entr’acte“)
Teilweise Filme ohne Kamera: Gegenstände werden direkt auf den Film gelegt und so belichtet („Penilmontant“ (?))
Einige Maler haben Filme in einem ihnen ähnlichen Stil gemacht



„The Tempest“ (Epstein, 1947) – Zeitlupe, Zeitraffer, rückwärts abgespielt. Musik: „singende Särge“, experimentale Musik, elektronische Musik.